Kursprogramm

Inhalt:

Kommunikation ist ein Menschenrecht und das „Tor zur Welt“.

Die meisten Menschen machen sich keine Gedanken darüber, was genau alles im Alltag über das „Medium“ Sprache transportiert wird. Beispielsweise werden in der Regel Bedürfnisse, Wünsche, Gedanken, Informationen, Tagesabläufe, Emotionen über Laut- oder Schriftsprache vermittelt.

  • Wie kann Kommunikation gelingen, auch wenn die Lautsprache und Schriftsprache nur begrenzt oder vielleicht gar nicht als „Transportmittel“ für Alltagsthemen zur Verfügung steht? 
  • Welche anderen „Transportmittel“ und Verhaltensweisen stehen Kindern und Jugendlichen zur Verfügung, wenn sie nicht alles verstehen, was in ihrer Umgebung passiert und wenn sie nicht verstanden werden?

Rückzug, Beißen, Schlagen, auf den Boden setzen, unter den Tisch verkriechen, Einschlafen und vieles mehr können solche beobachtbaren Verhaltensweisen sein, die aufgrund von mangelndem Verständnis von Sprache und Kommunikation auftreten können. 

In dem Seminar soll anhand von zahlreichen Beispielen aus der Praxis aufgezeigt werden, wie ein Verständnis für die Neurodiversität von Kindern und Jugendlichen entwickelt werden kann und wie Bedingungen für gelingende Kommunikation geschaffen werden können. 

Es werden konkrete Methoden vermittelt wie ungünstige Verhaltens- und Kommunikations-Kreisläufe durchbrochen werden können.

Das Angebot richtet sich an alle Menschen, die mit Menschen mit einer geistigen Behinderung beruflich oder auch privat zusammenkommen.

Termin:
05.06.2019 (09:00 – 16:30 Uhr)

Teilnehmerzahl: max. 20 TN

Kosten:
160,00 Euro (Frühbucherpreis bis 05.05.2019)
200,00 Euro (Kursgebühr ab 06.05.2019)

Kursleitung:
Dr. Barbara Giel