Kursprogramm

Inhalt:

Der Alltag von Kindern mit schweren und schwerst-mehrfachen Behinderungen ist häufig geprägt durch die Erfahrung von Schmerzen infolge der Beeinträchtigungen, des erhöhten Unterstützungs- und Pflegebedarfs und der Notwendigkeit medizinische Eingriffe ertragen zu müssen. Häufig können diese Schmerzen nicht ausreichend gut geäußert werden. Pädagogischen Mitarbeiter*innen und Angehörigen stehen wenig Möglichkeiten zur Schmerzerfassung zur Verfügung. 

Das Seminar präsentiert praxistaugliche Methoden und Verfahren zur Wahrnehmung, Beobachtung und Einschätzung von Schmerz bei Personen, die sich ihren Bezugspersonen gegenüber häufig nicht ausreichend gut verständlich machen können. 

Darauf aufbauend werden folgende Aspekte thematisiert:

  • Welches sind die Hauptursachen für Schmerzen bei Menschen mit komplexen Behinderungen?
  • Welche Hilfen und Umgangsformen sind im privaten und auch im Alltag in Einrichtungen der Behindertenhilfe notwendig?
  • Welche Bedeutung haben Schmerzen für die Gestaltung pädagogischer Prozesse in unterschiedlichen Lebensbereichen?
  • Mit welchen anderen Berufsgruppen sollte verstärkt kooperiert werden (Pflegekräfte, Therapeuten, Mediziner...)?

Termine:
13.09.2019 (09:00 – 17:00 Uhr)
14.09.2019 (09:00 - 17:00 Uhr)

Teilnehmerzahl: max. 16 TN

Kosten:
300,00 Euro (Frühbucherpreis bis 13.08.2019)
340,00 Euro (Kursgebühr ab 14.08.2019)

Kursleitung:
Dipl.-Heilpäd. Christiane Schmülling