Kursprogramm

Inhalt:

Einfach nur schwach in Mathe oder lernschwach? Rechenschwäche oder Dyskalkulie? Krankheit oder Faulheit? Wenn Kindern der Umgang mit Zahlen und Rechenaufgaben schwerfällt, bekommt man es schnell mit unscharfen oder verwirrenden Begriffen zu tun. Selbst wenn eine ärztliche Diagnose gestellt wird, ist die wichtigste Frage damit längst nicht immer geklärt: „Was hilft jetzt dem Kind?“

Mithilfe der „Qualitativen Förderdiagnostik“ lassen sich viele Fragen und scheinbare Widersprüche auflösen. Die Methode interessiert sich für die Qualität des Rechnens – vom mathematischen Verständnis über die Rechenwege bis zu typischen Fehlern. Sie hilft erfassen, wie weit das rechnerische Denken entwickelt ist und wie Fehlleistungen beim Rechnen zustande kommen. Mit qualitativen Methoden lässt sich genau bestimmen, in welchem Lernbereich Förderbedarf besteht und bei welchen Lerninhalten eine Fördermaßnahme ansetzen muss, um erfolgreich zu sein.

Im ersten Seminarteil wird eine praxisbezogene Einführung in die Problematik mathematischer Lern- und Entwicklungsstörungen, ihrer Diagnostik und Behandlung gegeben. Anschließend werden an Fallbeispielen verschiedene Methoden aus dem Repertoire qualitativer Dyskalkuliediagnostik erarbeitet und für die praktische Anwendung eingeübt. Indem sie ihr diagnostisches Repertoire um qualitative Elemente bereichern, werden Teilnehmer in die Lage versetzt, differenzierte und gut begründete Förderempfehlungen zu geben.

Termin:
06.11.2019 (09:00 – 16:00 Uhr)

Teilnehmerzahl: max. 20 TN

Kosten:
160,00 Euro (Frühbucherpreis bis 06.10.2019)
200,00 Euro (Kursgebühr ab 07.10.2019)

Kursleitung:
Dipl.-Päd. Ulf Grebe