Kursprogramm

Inhalt:

Die Teilnehmer*innen erhalten in diesem sehr praxisorientierten Seminarmodul eine Einführung in die Methodik des Therapeutischen Puppenspiels im pädagogischen und therapeutischen Kontext und erfahren Neues über Möglichkeiten dieses Mediums:

Die Puppe bleibt nicht länger das bespielte Objekt der Pädagog*innen/Therapeut*innen, um mit ihr einen Zugang zum Kind zu schaffen, wie etwa bei Klappmaulfiguren. Vielmehr nutzt das Kind die Puppen selbst, um sich und seine Sicht der Dinge, seine Fragen und Sorgen auszudrücken. Durch das Handeln mit und IN einer Puppe werden im Verlauf des therapeutischen Kontakts Ressourcen sichtbar, Antworten und Lösungen „erspielbar“. Die Puppe selbst ermöglicht Identifikation und/oder ist Gegner: Die ihr innewohnende Magie regt zum Gestalten an, zeigt den Weg.

Durch das Mit-Spielen der Pädagog*innen/Therapeut*innen entwickelt sich ein intensives Verständnis und somit eine starke Beziehung. Diese Art der Arbeit mit Puppen eignet sich auch zur Begleitung Erwachsener, z.B. im Beratungskontext oder in der Begegnung mit alten u. (demenz-) kranken Menschen.

Diese Veranstaltung ist verpflichtendes Grundlagenseminar zu Beginn der Zertifizierten Weiterbildung „Therapeutisches Puppenspiel“.
Bei Interesse an der Weiterbildung laden Sie gern die Informationsmappe hier von unserer Website herunter. 

Man kann an der Veranstaltung auch teilnehmen, wenn man keine Zertifizierung anstrebt.

Termine:
29.08.2020 (10:00 – 18:00 Uhr)
30.08.2020 (10:00 - 18:00 Uhr)

Teilnehmerzahl: max. 12 TN

Kosten:
350,00 Euro (Frühbucherpreis bis 29.07.2020)
390,00 Euro (Kursgebühr ab 30.07.2020)

Kursleitung:
Dipl.-Heilpäd. Sonja Lenneke