Kursprogramm

Inhalt:

Die Heterogenität im Anfangsunterricht scheint zuzunehmen, die Schere zwischen häuslich gut bzw. weniger gut geförderten Kindern öffnet sich zunehmend. Die zur Mitte des 2. Schuljahres bestehenden Leistungsunterschiede sind ausnehmend stabil und Kinder auf den hinteren Rangplätzen haben in den Folgejahren kaum Chancen aufzuholen.

So ist es im Anfangsunterricht bedeutsam, die Lernausgangslage der Schüler*innen schnell erfassen zu können und ihr Vorankommen im Lesen, Schreiben und Rechnen differenziert und theoriegeleitet einzuschätzen. 

 Im Seminar wird vermittelt, wie die individuellen Vorläuferfähigkeiten der Schüler*innen erfasst werden und wie im weiteren Verlauf der Beschulung auf Basis aktueller, wissenschaftlich fundierter Modelle das Entwicklungsniveau und mögliche Hürden einzelner Kinder in Bezug auf die schriftsprachliche und mathematische Kompetenz einzuschätzen sind. 

Dazu bedarf es theoretischer und förderdiagnostischer Kompetenz um Handlungsbedarf zu erkennen sowie der Fähigkeit, verfügbare Fördermaterialien zu bewerten und im Rahmen der Binnendifferenzierung gezielt einzusetzen.

Termin:
05.09.2020 (09:00 – 16:00 Uhr)

Teilnehmerzahl: max. 20 TN

Kosten:
170,00 Euro (Frühbucherpreis bis 05.08.2020)
210,00 Euro (Kursgebühr ab 06.08.2020)

Kursleitung:
Dr. Petra Küspert