Kursprogramm

Bitte beachten Sie: Alle unsere Präsenzveranstaltungen können auf Basis unseres Sicherheits- und Hygienekonzeptes in unseren Räumen statt finden. (Stand: 20.10.2020)

Inhalt:
„Mehrere Millionen Kinder und Jugendliche wachsen allein in Deutschland mit einem psychisch kranken oder suchtkranken Elternteil auf. Sie können durch die Erkrankung ihrer Eltern vielfältigen Belastungen ausgesetzt sein und haben statistisch gesehen ein drei- bis vierfach erhöhtes Risiko, im Laufe ihres Lebens selbst psychisch zu erkranken. Das Risiko der Kinder alkoholabhängiger Eltern, später selbst alkoholkrank zu werden, liegt sogar sechsmal so hoch wie bei den Kindern gesunder Eltern“ (Drogen- und Suchtbericht 2019 der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, S. 143).

In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen können Problematiken rund um das Sucht auftreten, die eine professionelle Reaktion erfordern. So kann es vorkommen, dass Sie in Ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mitbekommen, dass die Kinder und Jugendlichen selbst bereits Nikotin, Cannabis oder Alkohol konsumieren oder dass sie in einer Familie mit suchtkranken Familienmitgliedern aufwachsen, was ein Risiko für ihr Wohl und ihre Entwicklung sein kann.

In diesem Kurs wird über die Vermittlung von wertvollem Hintergrundwissen und in handlungsorientierter Weise anhand konkreter Fallbeispiele u. a. folgenden Fragen nachgegangen:

>> Was ist eine Suchterkrankung?

>> Welche Besonderheiten gibt es im Kindes- und Jugendalter?

>> Welche Belastungen können Kinder und Jugendliche aus „Suchtfamilien“ treffen?

>> Wie kann ich betroffene Kinder und Jugendliche und ihre Familien unterstützen?

>> Wie kann ich es ansprechen bzw. darüber sprechen?

>> Welche Hilfsangebote kann ich anbieten?

>> Was muss ich bei dieser drohenden Gefährdung des Kindeswohls tun? 

Termin:
19.11.2021 (09:00 – 16:30 Uhr)

Teilnehmerzahl: max. 20 TN

Kosten:
180,00 Euro (Frühbucherpreis bis 19.10.2021)
220,00 Euro (Kursgebühr ab 20.10.2021)

Kursleitung:
Dipl.-Psych. Laura Wintjen