Kursprogramm

Das Kursheft 2022 können Sie hier herunterladen
(Stand: 27.08.2021)

Inhalt:

Die UN-Behindertenrechtskonvention, sowie das Bundesteilhabegesetz fordert eine personenzentrierte Teilhabeplanung.

Doch was bedeutet das für die Praxis und wie kann dieses Recht umgesetzt werden? Insbesondere bei neurodiversen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen wird Teilhabe oft durch Institutionen und/oder der Familie sichergestellt - doch reicht dies für eine gleichberechtigte Teilhabe aus?

Können bekannte Systeme diese Aufgabe zusätzlich bewältigen?

Ausgehend vom Bio-psycho-sozialen- Modell der ICF („International Classification of Functioning, Disability and Health“ bzw. ICF CY „International Classification of Functioning, Disability and Health - children and youth“) als internationales Manual, lernen sie die Grundlage einer personenzentrierten Teilhabeplanung kennen.

Wir beschäftigen uns mit verschiedenen Methoden, die uns helfen, Wünsche und Bedürfnisse des Menschen zu ermitteln und somit die Selbstbestimmung auch bei einem hohen Unterstützungsbedarf und/oder einer eingeschränkten Kommunikation sicher zu stellen.

Darüber hinaus erkunden wir das persönliche, soziale, aber auch professionelle System des Menschen mit Unterstützungsbedarf, um es zielgerichtet zu aktivieren.

Auf Grundlage der relevanten Leistungsgesetze SGB V, VIII, IX, XI und XII planen Sie professionelle Teilhabeleistungen und können so dazu beitragen, dass das Familiensystem entlastet und personenzentrierte Teilhabe gewährleistet wird.

Ziel des Seminars ist eine praxisnahe Herangehensweise an das Thema. Daher ist es sehr bereichernd, wenn sie Beispiele aus ihrer Praxis einbringen und wir uns exemplarisch am Einzelfall das Thema umfassend erschließen.

Termin:
19.09.2022 (09:30-16:00 Uhr)
20.09.2022 (09:30-16:00 Uhr)

Teilnehmerzahl: max. 20 TN

Kosten:
290,00 Euro (Frühbucherpreis bis 19.08.2022)
330,00 Euro (Kursgebühr ab 20.08.2022)

Kursleitung:
Dipl.-Sozialpäd. Barbara Telgen